Gemeinschaftspraxis
Georg Weniger & Lutz Peis
Schweizer Str. 6
46562 Voerde

Telefon: (02855) 71 27
Fax: (02855) 71 27
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Ab sofort auch mittwochs nachmittags bis 18.00 Uhr für Sie da, sowie Termine montags und dienstags bis 19.00 Uhr nach Absprache möglich.

News

Antibiotikaresistenzen, Fehlernährung, globale Gesundheit

Der weltweite Abbau von Ungleichheiten im Bereich der Gesundheit sowie die Bekämpfung globaler Gesundheitsprobleme, wie die Folgen der Fehlernährung oder zunehmende Antibiotikaresistenzen, standen im Zentrum der  Diskussionen des Jahreskongresses des Weltverbands der Zahnärzte, der Fédération Dentaire Internationale (FDI), vom 02. bis 07. September in Buenos Aires. Die FDI verabschiedete zahlreiche politische und zahnmedizinische Stellungnahmen. Auch die Folgen weltweiter Fluchtbewegungen, der Migration und die Bekämpfung von Fluchtursachen wurden unter (zahn-)medizinischen Gesichtspunkten diskutiert.

Der Weltzahnärzteverband möchte Maßnahmen ergreifen, um international mehr gesundheitliche Chancengleichheit zu erwirken. In Zeiten hoher weltweiter Fluchtbewegungen sollen z. B. Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und zur Stärkung der Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern gefördert werden.
So sollen etwa die weltweit steigenden Gefahren von Antibiotikaresistenzen durch eine verantwortungsvolle Gabe von Antibiotika eingedämmt werden. Die FDI spricht sich zudem dafür aus, dass Antibiotika nur von qualifizierten Personen verschrieben und ausgegeben werden dürfen, und somit der Verkauf im Internet und als rezeptfreie und freiverkäufliche Produkte nicht möglich sein sollen.
Auch unterstützt die FDI aufgrund des international viel zu hohen Zuckerkonsums die Forderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Reduktion des Zuckers in Lebensmitteln und will die Aufklärung in diesem Bereich durch zahlreiche Kampagnen stärken.
„Die Bundeszahnärztekammer sieht mit Sorge die Entwicklungen im Bereich Fehlernährung, Antibiotikaresistenzen oder (zahn-)medizinscher Unterversorgung ganzer Bevölkerungsgruppen, gemeinsam im Verbund mit den internationalen Zahnärzteorganisationen wollen wir handeln. Auch wenn die Zahnmedizin nur einen kleinen Ausschnitt der Gesellschaft darstellt, in der weltweiten Gemeinschaft können wir einiges erreichen“, so Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK).

Hintergrund Einmal im Jahr tagt die Vollversammlung der World Dental Federation (FDI) und findet der WorldDentalCongress statt, 2018 in Buenos Aires. Über 4.000 Besucher nahmen teil. Die Delegierten kamen aus etwa 130 Ländern, vertreten waren deren nationale Verbände, die Bundeszahnärztekammer war mit den Delegierten aus Deutschland vertreten. Die politischen Debatten erfolgten in zahlreichen Sitzungen und Foren des FDI-Parlaments. Hier werden analog zur WHO die weltweit brennenden zahnärztlichen Themen diskutiert und Positionen verabschiedet.



IfK und BZÄK suchen Deutschlands ältesten kariesfreien Bürger

Kariesfrei bis ins hohe Alter – ist das zu schaffen? Die Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) möchte das herausfinden und sucht zusammen mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) den ältesten kariesfreien und mundgesunden Patienten in Deutschland. Kariesvorbeugung ist eine lebenslange Aufgabe, denn Zähne wollen täglich und ein Leben lang gepflegt werden. Dabei helfen die ‚Vier Säulen der Kariesprophylaxe‘, die sich aus einer gewissenhaften und regelmäßigen Zahnpflege, der Zufuhr von Fluoriden, bspw. über Zahnpasta und fluoridiertes Speisesalz, einer zahngesunden Ernährung sowie der regelmäßigen zahnärztlichen Vorsorge und zusätzlich Gruppenprophylaxe im Kindesalter zusammensetzen. Wer diese Regeln beachtet, schafft eine gute Grundlage, die Zähne dauerhaft vor Karies zu schützen. Unter „Aktion kariesfrei“ können Zahnarztpraxen jetzt das Alter sowie die Anzahl ihrer kariesfreien Patienten melden.

Wie läuft die Aktion ab?

Zahnarztpraxen können mit ihren kariesfreien Patienten teilnehmen. Die Prophylaxeassistentinnen sind aufgerufen, anzugeben, wie viele kariesfreie Patienten in welcher Altersgruppe sie in der Praxis haben. Gerne kann auch der älteste kariesfreie Patient der Praxis genannt werden.* Als kariesfrei und mundgesund gilt, wer ein vollständiges naturgesundes Gebiss ohne Karies und schwere parodontale Erkrankungen hat (= DMFT 0). Auch wenn es keine kariesfreien Patienten gibt, kann dies im Antwortformular vermerkt werden. Dazu reicht es, wenn sie das Teilnahmeformular ausfüllen und bis zum 15. November 2018 per E-Mail oder Fax an die IfK-Geschäftsstelle zurückschicken. Das Formular kann per E-Mail (daz@kariesvorbeugung.de) oder Telefon (069 2470 6822) angefordert werden und steht online unter zum Ausfüllen bereit.

Weiter vorbeugen mit kostenfreiem Informationsmaterial der IfK

Um die Kariesprophylaxe ihrer Patienten weiter zu fördern, können Praxen bei der IfK bis zu 200 kostenfreie Broschüren bestellen.** Zu dem Broschürensortiment zählen unter anderem die „Starke Zähne“-Broschüre in deutscher, türkischer, arabischer oder russischer Sprache, der „Elternbrief“ in deutscher oder türkischer Sprache sowie der mehrsprachige Handzettel „Gesunde Zähne haben gut Lachen – In vier Schritten zu gesunden Zähnen“.

 

*Teilnahmebedingungen und Informationen zum Datenschutz unter www.kariesvorbeugung.de/aktion-kariesfrei. Lassen Sie sich von Ihrem ältesten kariesfreien Patienten das Einverständnis bzgl. der Verwendung und Weitergabe der Information an die IfK schriftlich bestätigen.

**Ausnahmen: Patienten-Info-Block „Empfehlungen zur Kariesvorbeugung mit Fluoriden“, Fachbroschüre „Kariesprophylaxe mit Fluoriden“



PZR - Saubere Zähne und Prävention

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat die Ergebnisse ihrer jährlichen Umfrage zu den Leistungen gesetzlicher Krankenkassen bei der Professionellen Zahnreinigung (PZR) veröffentlicht. An der Erhebung für das Jahr 2018 haben sich einmal mehr zahlreiche Kostenträger beteiligt und standardisierte Fragen zu ihren PZR-Leistungen beantwortet. Die meisten der befragten Kassen gewähren Zuschüsse pro Jahr oder pro Termin, etwa im Rahmen von Bonusprogrammen oder speziellen Tarifen. Gefragt wurde zum Beispiel, wie sich die Leistung bei einer PZR gestaltet und ob der Kassenzuschuss die Abrechnung nach der Gebührenordnung für Zahnärzte deckt. Ein Teil der Angebote basiert auf so genannten Selektivverträgen. Versicherte können die PZR dann nicht in der Praxis ihrer Wahl in Anspruch nehmen.

Warum ist die PZR eine so wirksame präventive Maßnahme? Wer täglich mindestens zweimal gründlich Zähne putzt und zusätzlich noch die schwerer zugänglichen Zahnzwischenräume mit spezieller Zahnseide oder kleinen Bürstchen (Fachbegriff: Interdentalraumbürsten) reinigt, tut bereits viel für die Mundgesundheit. Aber auf Flächen, die Patientinnen und Patienten bei der täglichen Zahnpflege nur schwer erreichen, bilden sich bakterielle Beläge – genau dort setzt die PZR an! Sie unterstützt die tägliche Zahnreinigung, ersetzt diese aber nicht.
Beläge auf Zahnoberflächen, in den Zwischenräumen und in den so genannten Zahnfleischtaschen entfernen Zahnärztinnen und Zahnärzte oder geschultes Praxispersonal mit speziellen Handinstrumenten oder Geräten, die mit Ultraschall arbeiten. Das ist der Grund, warum die Behandlung „professionelle“ Zahnreinigung genannt wird: Es werden andere Instrumente genutzt, als Patienten zuhause verwenden. Bei der Behandlung werden auch Verfärbungen entfernt, die durch Tee, Kaffee oder Nikotin entstehen. Die PZR hat also nebenbei auch einen kosmetischen Effekt.

Bakterien setzen sich leichter auf rauen Oberflächen fest als auf glatten. Deshalb folgt bei einer PZR auf die eigentliche Reinigung eine Politur. Dabei werden nicht nur die Zähnflächen geglättet, sondern auch unebene Übergänge zu Füllungen und Zahnersatz. Um den fortlaufenden Mineralverlust des Zahnschmelzes zu verringern und die Remineralisation der Zähne zu erleichtern, wird anschließend Gel oder Lack mit hochkonzentriertem Fluorid aufgetragen. Dieser Vorgang führt zur örtlichen Bildung von Fluoriddepots, die für einen intakten Zahnschmelz wichtig sind.

Die PZR beugt Karies und Parodontitis vor Auch Fragen und Tipps zur Mundhygiene sind bei einer PZR Pflichtprogramm. Ob Putzsystematik, Hilfsmittel zur Zahnzwischenraumreinigung oder Mundspülung – zur täglichen Pflege der Mundhöhle gehört einiges. Was für Patienten individuell wichtig ist, wird in der Praxis bei einer PZR ebenfalls besprochen. Eine PZR sorgt also nicht nur für ein strahlendes Lächeln. Sie ist auch elementarer Bestandteil eines präventionsorientierten Gesamtkonzeptszur Vermeidung und Therapie von Volkskrankheiten wie Karies und Parodontitis, einer bakteriell bedingten Entzündung, die eine weitgehende Zerstörung des Zahnhalteapparates zur Folge haben kann.

Wie oft sollte eine PZR gemacht werden und was kostet sie etwa? Meist reicht es aus, eine PZR zweimal pro Jahr machen zu lassen. Bei einem hohen Parodontitis-Risiko sind kürzere Abstände nötig. Wie oft eine PZR sinnvoll ist, empfiehlt im konkreten Fall die Zahnärztin oder der Zahnarzt. Die PZR ist keine regelhafte Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Wie viel die PZR kostet, hängt vor allem vom Aufwand ab. In der Regel dauert sie etwa 45 Minuten, manchmal aber auch 60 Minuten und mehr. Die PZR kostet etwa 80 bis 120 Euro. Je kürzer die Abstände zwischen den Behandlungen sind, desto kürzer ist meist auch die Dauer der Behandlung. Die Kosten pro Sitzung können sich dann ebenfalls verringern.

Die Ergebnisse der KZBV-Umfrage zur PZR für das Jahr 2018 können unter www.kzbv.de/pzr-zuschuss kostenlos abgerufen werden.



Gesund im Mund – für Krebspatienten besonders wichtig!

Ein Besuch beim Zahnarzt? Konfrontiert mit der Diagnose Krebs, haben Betroffene meist ganz andere Sorgen. Warum es dennoch wichtig ist, gerade dann an die Gesundheit von Mund und Zähnen zu denken, erläutert der Flyer "Als Krebspatient zum Zahnarzt. So schützen Sie Zähne und Zahnfleisch während der Krebsbehandlung". Herausgeber sind der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV).

Die Behandlung einer Krebserkrankung hat häufig auch Auswirkungen auf Mund und Zähne: Unter einer Chemotherapie leiden die Schleimhäute im Mund, kleine Wunden verursachen Schmerzen und entzünden sich leicht. Die Stabilität des Kieferknochens wird durch manche Krebsmedikamente beeinträchtigt. Besonders belastend für Zähne und Zahnfleisch ist eine Bestrahlung im Kopfbereich. „Wer die Krebsbehandlung mit gesunden Zähnen und gesundem Zahnfleisch beginnt, leidet weniger unter den Nebenwirkungen. Der Termin beim Zahnarzt gehört daher in der Regel bereits zur Vorbereitung auf eine Krebstherapie dazu“, erklärt der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Prof. Dr. Dietmar Oesterreich.

Hand in Hand für mehr Lebensqualität

Das Faltblatt "Als Krebspatient zum Zahnarzt: So schützen Sie Zähne und Zahnfleisch während der Krebsbehandlung" gibt Betroffenen eine erste Orientierung und zeigt, worauf sie bei der Mund- und Zahnpflege achten sollten. „Anhand konkreter Fallbeispiele erfahren Krebspatienten in Kurzform, was sie selbst tun können und warum es wichtig ist, sich mit den behandelnden Ärzten und Zahnärzten auszutauschen“, so Dr. Susanne Weg-Remers. Sie ist Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums, der für alle Fragen zum Thema Krebs täglich von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter 0800-420 30 40 und unter www.krebsinformationsdienst.de erreichbar ist.

Auch Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), plädiert für eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit: „Eine gute Kooperation zwischen Zahnärzten und Onkologen hilft die Mundgesundheit der Patienten während der gesamten Therapie zu erhalten und den Betroffenen damit mehr Lebensqualität zu sichern. Speziell für die vertragszahnärztliche Versorgung hat die KZBV ein ergänzendes Merkblatt entwickelt, das den Praxen wichtige Hinweise für eine optimale Betreuung von Krebspatienten gibt.“ Das Merkblatt zu dem Flyer „Als Krebspatient zum Zahnarzt: So schützen Sie Zähne und Zahnfleisch während der Krebsbehandlung“ kann auf der Website der KZBV kostenlos abgerufen werden.

Für pflegebedürftige Krebskranke

Speziell zum diesjährigen Tag der Zahngesundheit mit dem Motto „Gesund im Mund – bei Handicap und Pflegebedarf“ bietet die BZÄK unter twitter.com ein Video zur Durchführung der täglichen Mundhygiene für Menschen mit Pflegebedarf an.
 
Zum Downloaden und Bestellen

Patienten, Krebszentren und onkologische Praxen können das Faltblatt auf den Internetseiten von BZÄK (www.bzaek.de), KZBV (www.kzbv.de) und dem Krebsinformationsdienst (www.krebsinformationsdienst.de) kostenlos herunterladen oder in gedruckter Form bestellen.





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